Finanzierung
Das Bahnprojekt Stuttgart–Ulm ist finanziell in zwei Abschnitte geteilt. Der Bereich Stuttgart 21 umfasst die Neugestaltung des Bahnknotens Stuttgart und reicht bis nach Wendlingen. Der zweite Abschnitt ist die Schnellfahrstrecke von dort bis Ulm.
FINANZIERUNG VON STUTTGART 21
Die Verschiebung von Stuttgart 21 wirkt sich auch auf den Finanzierungsrahmen aus. Die Gesamtwertprognose beträgt nun 14,503 Milliarden Euro mit rund 660 Millionen Risikopuffer (Stand Juni 2026). Die Bestätigung des Finanzierungsrahmens durch den Aufsichtsrat der DB AG steht noch aus. An der Finanzierung beteiligen sich die Projektpartner inkl. Bund und EU-Fördermittel mit knapp 2,963 Milliarden Euro.
FINANZIERUNG DER SCHNELLFAHRSTRECKE WENDLINGEN–ULM
Der Finanzierungsrahmen für das Teilprojekt Schnellfahrstrecke Wendlingen–Ulm liegt bei 3,985 Milliarden Euro (Stand Juli 2020). Den Großteil der Kosten trägt der Bund. In seinem Beitrag sind die Fördermittel der EU enthalten. Das Land beteiligt sich ebenfalls an der Finanzierung. Auch die Bahn trägt einen Teil der Kosten. Die Schnellfahrstrecke ist seit Dezember 2022 in Betrieb und verkürzt die Reisezeiten zwischen Ulm und Stuttgart.